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Kailua Beach - Strandperle im Osten von Oahu
Am dritten Tag unseres Oahu-Aufenthalts war uns erneut nach Strand. Wir wollten
mal etwas anderes sehen als Waikiki und Honolulu und setzten uns in einen großen
Gelben von „The Bus“ in Richtung Kailua. Circa 25 km nordöstlich von Honolulu
liegt dieses kleine Städtchen an der Ostküste von Oahu. Kailua selbst ist nichts
Besonderes. Eine typisch amerikanische Pendlerkleinstadt mit wenig
hawaiianischem Flair und knapp 35000 Einwohnern. Keine großen Bettenburgen und
auch kein Massentourismus. Hier wohnen eher solche Einheimische, denen es in
Honolulu zu laut, zu teuer und zu hektisch ist. Nach ca. 45 Minuten Busfahrt
waren wir angekommen und suchten uns nun den schnellsten Weg zur bekanntesten
und vermutlich auch einzigen Sehenswürdigkeit von Kailua. Dem Kailua Beach!
Keineswegs gut beschildert, hatten wir den Strand aber nach 15 Minuten und, dank
der zahlreichen Oahu-Coupon-Hefte mit beiliegendem Kartenmaterial, sogar ohne
Umweg gefunden. Und staunten nicht schlecht. Hier versteckt sich hinter einer
nicht besonders schönen Stadt doch tatsächlich ein wahrer Traumstrand. Kailua
Beach wird im Norden in der Ferne eingerahmt von Oahus Bergen. Weit vor dem
Strand gibt es sehr starke, natürliche Riffe, so dass das türkisfarbene Wasser
trotz der Ostlage halbwegs ruhig ist und regelrecht zum Schwimmen einlädt. Auch
schattige Plätze gibt es unter den zahlreichen Bäumen hinter dem Strand, wenn
die Sonne es zu gut meint. Der Kailua Beach muss auf jeden Fall auch in Eurer
Hawaii-Planung vorkommen. Allerdings hatten wir nicht wirklich sonniges Wetter
erwischt. Auch bei unserem zweiten Anlauf auf den Kailua Beach 5 Jahre später
war das Wetter schlecht. Da hatte es sogar geschüttet wie aus Eimern. Das erste
Mal mussten wir auf den Hawaii-Inseln erkennen, dass in den Wintermonaten das
Wetter im Osten der Inseln immer am schlechtesten ist. Das sollte uns in der
letzten Woche auf Kauai oder bei einem Trip nach Hilo/Big Island noch bitter
klar werden.