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Unser Kauai-Hotel: Das Coconut Beach in Kapaa / Wailua
Die vierte Station unserer Hawaii-Reise stand an, die wir, wie bereits zweimal
zuvor, sicher und pünktlich mit Aloha Airlines erreichten. Kauai. Wir wollten
den Urlaub richtig ausklingen lassen und erwarteten noch einige Höhepunkte wie
die Na Pali Küste oder einen Hubschrauber-Rundflug.
Leider wartete aber auch eine unerwartete Enttäuschung auf uns, denn bei der
Auswahl des Hotels war uns diesmal ein Fehler unterlaufen. Bereits bei der
Landung in Lihue hätte man es ahnen können. Es war bewölkt und immer wieder mal
gab es feinen Nieselregen. Nach Kapaa ging es dann mit dem Mietwagen nur ein
paar Minuten Richtung Norden. Besser wurde das Wetter dadurch nicht. Und, um es
vorweg zu nehmen: Es blieb die ganzen 5 Tage bewölkt. Wenn Ihr also vor der
Frage steht, wo Ihr auf Kauai wohnen möchtet. Zumindest für Anfang Dezember
kennen wir jetzt die Antwort: Niemals Ostküste! Es sei denn, Ihr seid regenfest
und habt etwas gegen Sonne. Gilt prinzipiell für alle Hawaii-Inseln, aber ganz
besonders für Kauai. Hier handelt es sich schließlich um die Insel mit dem
regenreichsten Fleck der ganzen Erde. Und der liegt von Kapaa keine 20 km
Luftlinie entfernt.
Das Hotel konnte noch so gut sein. Bei schlechtem Wetter sieht alles etwas
düsterer aus. Dabei war das Coconut Beach ein sehr gut geführter und
blitzsauberer Hotel-Neubau. Besonders toll war die üppige Bepflanzung. Wurde ja
auch immer gut gewässert. Wir wissen nicht, ob es ein Gerücht ist, dass auf
Kauai Gebäude nicht höher als Palmen sein dürfen. Hier jedenfalls hat es
gestimmt. Der Hotel-Strand war schier unendlich lang und auch sehr schön. Aber
wir waren die einzigen dort. Spaß hat das nicht gemacht, außer zum Spazieren. In
Kapaa und Wailua gab es an Geschäften und Restaurants erneut ein reichhaltiges
Angebot. Ohne Mietwagen hätte man aber gut zu Fuß sein müssen.