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Duke Paoa Kahanamoku Beach Park
November ist auf Oahu absolute Nebensaison. So trafen wir einen nur wenig
bevölkerten Duke Paoa Kahanamoku Beach Park bei tollem Sonnenschein und
ruhigem Wasser an. Ein wahrer Traum von einem Stadtstrand, zumal wir durch
unsere literarische Vorarbeit in Waikiki nun wirklich keinen Traumstrand
erwartet hätten. Zu groß war die Enttäuschung in Miami Beach am Ocean Drive, wo der
Strand mehr Penner hatte als Oahu Einwohner und bei der Spritzensammlung im Sand
jedes Krankenhaus blass ausgesehen hätte.
In einiger Entfernung vom Kahanamoku Strand sind Riffe vorgelagert, so dass es
hier schon einen ordentlichen South Swell braucht, um ernstzunehmende Brandung
aufkommen zu lassen. Eine tolle Badewanne also, in der sich sogar das
Schnorcheln lohnt. Obwohl so ziemlich jede Koralle totgetreten ist, gibt es
einen ersten, gar nicht mal schlechten Eindruck der einheimischen
Unterwasserwelt. Auf dem Foto sieht man im Hintergrund den Rainbow Tower des
Hilton Hawaiian Village. Der Strand ist übrigens benannt nach Duke Paoa
Kahanamoku, einem Schwimmstar (mehrfacher Olympiasieger) und Surfpionier. Seine
Statue steht allerdings nicht hier sondern am Waikiki Beach, einige hundert Meter entfernt.