"Hang Loose '02"  -  Hawaii - Diashow in 146 Bildern

Kauai
Maui
Big Island
99 Stufen (ninetynine steps) zum Diamond Head in Waikiki / Hawaii
Passepartout-Fotos
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Die Skyline von Waikiki mit dem Queen Kapiolani Park im Vordergrund
Strand in der Hanauma Bay auf Oahu / Hawaii
Kalakaua Avenue in Waikiki / Hawaii etwa in Höhe Kuhio Beach
Strand in Honolulu / Hawaii - Weißer Sand am Waikiki Beach
Annett und Thomas Neubert auf Hawaii

 99 Steps zum Diamond Head

Nutzungsbedingungen
Zu Fuß erreichten wir einige hundert Meter vom Kuhio Beach entfernt den Eingang zum Diamond Head Crater, der schräg gegenüber vom Kapiolani Community College liegt. Wir ahnten, dass der Aufstieg zum Gipfel am Kraterrand bei 30°C kein Spaziergang werden würde, obwohl man bei 233 m ü. NN. eigentlich nicht wirklich von einem Gipfel sprechen kann. Durch einen schlecht beleuchteten, engen Straßentunnel gelangt man ins Innere des Kraters. Dort befinden sich neben zahlreichen Parkplätzen für die Besucher auch alte Militäranlagen und natürlich ein kleines Visitor Center. Auf jeden Fall raten wir, insbesondere den Frauen, zu einem letzten Toilettenbesuch vor dem Aufstieg, denn Du wirst kein abgeschiedenes Plätzchen mehr bis oben finden, um abseits der Wege den Berg zu bewässern. Außerdem wird überall darauf hingewiesen, ausreichende Mengen Wasser mitzunehmen. Das dahinter stehende Geschäftsinteresse ist augenscheinlich. Dennoch sollte man 233 Höhenmeter bei knalliger Sonne nicht unterschätzen und mal einen halben Liter pro Person mitnehmen.
 
Der Aufstieg ist dann wirklich ein kleines Erlebnis. Zunächst geht es noch sanft über einen guten Weg bergauf, der dann aber immer schlechter wird und sich in leichten Serpentinen den Berg empor schlängelt. Man vergisst völlig, mitten in einer Großstadt zu sein, da man über den Kraterrand ja nicht hinaussehen kann. Am Ende des Weges circa. 50 Höhenmeter unterhalb des Kraterrands beginnt das Aufstiegsabenteuer erst wirklich. Über die so genannten „99 Steps“ (siehe Foto) geht es steil nach oben. Kein gutes Gefühl. Es ist so eng, dass man sich wünscht, dass bloß niemand anderer in Stolpern kommt. Wir haben nachgezählt. Es sind tatsächlich ninety-nine steps. Dann geht es durch einen völlig unbeleuchteten Tunnel. Sehr gruselig. Hier würde eine Taschenlampe helfen. Durch ein in den Fels gehauenes „Treppenhaus“ geht es über schmale Eisenstufen weiter nach oben. Zweimal Kopf einziehen und durch eine alte Flakstellung klettern, dann ist man oben. Nichts für große Menschen.
 
Endlich wird man wird belohnt für die Strapazen des Aufstiegs durch einen atemberaubenden Rundumblick. Leider muss man sich den mit nicht wenigen anderen Menschen teilen. Dennoch ist der Aufstieg zum Diamond Head ein Muss auf Oahu.
 
 
 
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